Tage, die zu denken geben
Mit dem 30. August endet – meteorologisch gesehen – (beinahe) der Sommer. Im Umfeld dieses Sonntags liegen mehrere internationale und nationale Gedenktage, die an das friedliche Zusammenleben der Menschheit und den Einsatz für die Menschenrechte und des Völkerrechts mahnen. Der 1. September ist Antikriegstag, er wurde zum Gedenken an den Beginn des II. Weltkriegs am 1. September eingeführt.
Bedingt durch die aktuelle politische und klimatische Situation erleben wir zurzeit regelmäßig Preissteigerungen, die wir im Supermarkt oder an der Tankstelle direkt zu spüren bekommen. Die meisten Menschen, besonders die Ärmsten der Gesellschaft, müssen genau entscheiden, was sie sich noch leisten können und wollen – und was nicht. Jesus ruft im Evangelium dieses Sonntags in Erinnerung, dass alles seinen Preis hat.Alles, was wir tun und wie wir leben, hat Auswirkungen auf unseren Geldbeutel, aber auch auf unsere Gesundheit, auf Zufriedenheit, auf unsere Beziehungen. Und Jesus fragt kritisch: „Um welchen Preis kann ein Mensch sein Leben zurückkaufen?“ Jesus regt uns an, die Prioritäten im Leben zu bedenken und uns ehrlich zu fragen, was uns wirklich teuer und wertvoll ist.
Es ist sinnvoll, ihn immer wieder um einen klaren Blick zu bitten!
Pfarrer Dr. Andreas Mersch
Allen Schulanfängern, Schülern, Lehrern und Eltern alles Gute
zum Ferienende und zum Schulstart!