16./17. Sonntag im Jahreskreis

deutz-poll aktuell

Aktuelle Informationen aus dem Seelsorgebereich Deutz/Poll

16. Sonntag im Jahreskreis A
18./19.07.2026
1. Les: Weish 12,13.16-19
2. Les: Röm 8,26-27
Ev: Mt 13,24-43

17. Sonntag im Jahreskreis A
25./26.07.2026
1. Les: 1 Kön 3,5.7-12
2. Les: Röm 8,28-30
Ev: Mt 13,44-52

Liebe Schwestern, liebe Brüder,

was ist gut und was ist böse? Wann und wie kann man sie unterscheiden? Das Gespräch zwischen dem Gutsherrn und seinen Arbeitern lesen wir im Evangelium nach Matthäus, nämlich das Gleichnis vom Unkraut unter dem Weizen (Mt 13, 24 - 43). Dieses Evangelium finden wir in der Sonntagsliturgie. „Herr, hast du nicht guten Samen auf deinen Acker gesät? Woher kommt dann das Unkraut? Er antwortete: Das hat ein Feind getan. Da sagten die Knechte zu ihm: Sollen wir gehen und es ausreißen? Er entgegnete: Nein, damit ihr nicht zusammen mit dem Unkraut den Weizen ausreißt. Lasst beides wachsen bis zur Ernte, und zur Zeit der Ernte werde ich den Schnittern sagen: Sammelt zuerst das Unkraut und bindet es in Bündel, um es zu verbrennen; den Weizen aber bringt in meine Scheune!“ (Mt 13, 27- 30). Wir Christen können das Gute vom Bösen unterscheiden. Es gibt Situationen, in denen diese Unterscheidung nicht klar ist. Genau von solchen Situationen erzählt dieses Gleichnis vom Unkraut unter dem Weizen. Wir sollen nicht unruhig werden, sondern darauf vertrauen, dass Gott selbst das Böse vernichten und das Gute bewahren wird.

Am 19. Juli endet die Fußball-Weltmeisterschaft in den USA. Die ganze Welt schaut auf das gemeinsame Spielfeld. Der Sport verbindet Menschen über Grenzen hinweg. Er erinnert daran, wie viel Freude gemeinsames Erleben schenken kann. Die Werte Fairness, Respekt, Teamgeist und Anerkennung sind nicht nur auf dem Spielfeld wichtig, sondern auch im täglichen Miteinander. Wo Menschen einander mit Achtung begegnen, Verantwortung füreinander übernehmen und sich gemeinsam für das Gute einsetzen, wächst etwas von dem Frieden, den Gott für seine Schöpfung will. Als Christen wissen wir, dass unser Wert nicht von Sieg oder Niederlage abhängt, sondern davon, dass Gott jeden Menschen liebt.

Ab dem 20. Juli beginnt in unserem Bundesland die Sommerferienzeit. Diese Zeit ist dafür da, neue Kraft zu schöpfen. Viele Kinder und Jugendliche freuen sich auf die Schulferien. Die Familien planen gemeinsame Tage. Für viele Erwachsene beginnt eine Zeit der Erholung und Entspannung. Ferien schenken uns die Möglichkeit, zur Ruhe zu kommen, die Schönheit der Schöpfung wahrzunehmen und neue Erfahrungen zu sammeln. Jesus selbst hat seine Jünger immer wieder eingeladen, zur Ruhe zu kommen und neue Kraft zu schöpfen. Auch wir dürfen darauf vertrauen, dass Gott uns begleitet – auf Reisen, bei Ausflügen, in der Heimat oder einfach in den kleinen Augenblicken des Alltags.

Am 25. Juli feiert die Weltkirche das Fest des Jakobus, des Apostels. Er wurde um das Jahr 42 mit dem Schwert hingerichtet. Er ist der erste Märtyrer aus dem Zwölferkreis. Viele Gläubige pilgern nach Santiago de Compostela. Dort verehren wir Christen seine sterblichen Überreste.

Wir, das Pastoralteam, wünschen Ihnen eine gesegnete und erholsame Ferienzeit. Möge der Sommer viele schöne Begegnungen, Freude und neue Energie schenken. Kommen Sie gesund und gestärkt zurück.

P. Abraham Muttethazhath MCBS